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Glaubensinformation

Glaubenserfahrungen sind gewinnbringend nur möglich, wenn ein reflektierter Erfahrungshintergrund zur Verfügung steht. Darum ist ein übersichtliches und auch lebensdienliches Wissen über die Glaubenslehre immer sehr hilfreich für das religiöse Leben.

Das 7 Semester, d.h. ca. 3 ½ Jahre, dauernde Seminar ist entstanden aus dem dringenden Wunsch einer Gruppe Firmkatecheten, die sich einen Religionsunterricht für Erwachsene wünschten. Sie seien selbst so wenig informiert, dass sie den jungen Menschen nicht Rede und Antwort stehen könnten.

Dieses Seminar halte ich nun - beginnend im Frühjahr 2006 - zum 3. Mal. Wir gehen im zweiten Halbjahr in das 2. Semester (Wie kann ich Christus folgen?). Im Laufe der Jahre schwankte die Teilnehmerzahl zwischen 20 und 40 Teilnehmern. Ein harter Kern, der regelmäßig teilnimmt, hat jeweils 25-30 Mitglieder. Einige haben inzwischen an zwei Seminaren teilgenommen oder kommen in einer zweiten Runde punktuell zu ausgewählten Themen. Teilnehmer sind in der Regel kirchlich gebundene interessierte Menschen, die ihren Glauben intensiver reflektieren wollen.

Zu allen Veranstaltungen (=Themen) erhalten die Teilnehmer ein Art Lehrbrief.

Er ist zweigeteilt. Im ersten Teil lege ich den Reflexionsgang des Seminars inhaltlich dar. Er dient als Ergebnissicherung für die Teilnehmer und wird immer am Ende der Veranstaltung ausgegeben. Wenn jemand an einem Abend nicht teilnehmen konnte, erleichtert das Skript den Wiedereinstieg. Das Seminar ist ja nach dem Prinzip des aufbauenden Lernens konzipiert. Darum sollten Dauerteilnehmer den „roten Faden“ in Eigenarbeit immer wiederfinden können. In Fußnoten verweise ich auf die Materialien im zweiten Teil des Skripts.
Im zweiten Teil finden sich umfangreiche Unterrichtsmaterialien (in Schule und Erwachsenenbildung bewährt).

Alle Themen sind in sich abgeschlossen. Sie können auch in anderen Seminarformen benutzt werden:

1. Zusammenhängendes Seminar über 7 Semester = 3 ½ Jahre nach dem Prinzip des aufbauenden Lernens
2. Punktuelle Einzelveranstaltungen
3. Ausgewählte besondere Seminarsequenzen unter einem Themenschwerpunkt, z.B. „Wir lesen ausgewählte Texte der Heiligen Schrift“. – Einführung in biblische Hermeneutik
4. Bei zeitlich kürzeren Sequenzen könnten die inhaltlich stark gefüllten Konzepte auch auf mehrere Veranstaltungen ausgedehnt werden. Dann bestünde mehr Zeit für kooperativen Sozialformen und auch für eine intensivere Arbeit an Quellentexten. Auch auf diesem Wege könnte hermeneutische Kompetenz erworben werden.